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5 Wege, wie Menschen zum Opfer von Menschenhandel werden

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Was ist Menschenhandel?

International gültige Definition

«Menschen anwerben, anbieten, verbringen, vermitteln, beherbergen oder annehmen zum Zwecke der Ausbeutung».

Kennzeichnend ist, dass dabei über Personen wie über Objekte oder Waren verfügt wird, die beliebig gekauft und verkauft werden können. Die Ausbeutung kann die sexuelle Ausbeutung, die Ausbeutung der Arbeitskraft oder die Entnahme von Körperorganen umfassen.


Die Täter machen sich dabei die Armut und die Perspektivenlosigkeit ihrer Opfer sowie deren Hoffnung auf eine bessere Zukunft zunutze, um sie etwa mit falschen Versprechungen über Arbeits- oder

Heiratsmöglichkeiten in einem andern Land zu täuschen und anzuwerben. Die Einreise in dieses Zielland kann daraufhin legal oder illegal erfolgen.


Doch anschliessend werden die Opfer durch Schuldknechtschaft, Nötigung oder Gewalt in ein Abhängigkeitsverhältnis gebracht und ausgebeutet. Sie werden schlussendlich ihrer Autonomie und ihrer Entscheidungs- und Bewegungsfreiheit beraubt und verlieren jegliches Selbstbestimmungsrecht über ihren Körper.

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Frauenhandel

Frauenhandel in der Schweiz

Die Schweiz ist Ziel- und Transitland des Menschenhandels. Menschenhandel findet im Verborgenen statt, weshalb es schwierig ist, das Ausmass des Problems in seiner Gesamtheit festzustellen.


Das Fact Sheet der Koodinationsstelle gegen Menschenhandel und Menschenschmuggel (KSMM) vom July 2017 gibt Einblick.


Fact Sheet (KSSM)


 

Die Gewinne aus dem Menschenhandel werden weltweit auf 32 Milliarden US-Dollar geschätzt – jährlich.

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„Loverboys“ Methode
Die Masche mit der „Liebe“, um Mädchen und Frauen in die Prostitution zu locken, gibt es schon lange und weltweit. Obwohl dem Phänomen seit einiger Zeit in den Medien mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, bleibt die Bekanntheit der „Loverboy“-Methode unter Jugendlichen niedrig.


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